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Bestellung Fotobücher

Was lange währt, wird endlich gut….oder so möchte man meinen. Nach etwas (sehr) längerer Wartezeit könnt ihr hier nun die Fotobücher der vergangenen Aufführung des Visper Theaters bestellen.

Eine erste Sammelbestellung wird am 17. Dezember 2017 ausgelöst! Wenn ihr bis dahin eure Bücher bestellt und per E-Banking bezahlt habt, werdet ihr diese in der KW52/2017 oder spätestens KW01/2018 erhalten. Dazu bitte einfach das untenstehende Formular ausfüllen. Anschliessend erhaltet ihr eine Bestellbestätigung und bekommt sogleich auch die Zahlungsdaten zugeschickt.

0001-3
Liebeszeiten
CHF 78.- zzgl. Porto
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0001
Der Zauberer von Oz
CHF 78.- zzgl. Porto
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0001-2
Bocca al Lupo
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Pressebericht zu „Matto regiert“

Sind die Menschen denn normal – verrückt oder verrückt – normal?
So lautete der Pressebericht des Walliser Boten vom Montag, 18. September 2017 über das aktuelle Stück vom Visper Theater „Matto regiert“. Lesen Sie hier den kompletten Artikel….

pressebericht-matto-regiert


Matto regiert

„Matto regiert“ wurde in der Dramatisierung von Barbara Rauch erstmals 2004 bei den Thuner Schlosspielen als Theaterstück aufgeführt. Nicht die Kriminalgeschichte steht im Vordergrund, viel mehr die Befindlichkeit der Menschen. Ihre Angst, ihre

Einsamkeit, ihr ausgeliefert sein, ihre Ohnmacht, aber auch ihre Hoffnung – ihre Zuneigung, ihre Wärme und ihre Poesie.

Matto, der Geist des Wahnsinns, regiert in der Heil- und Pflegeanstalt Randlingen und erweist sich hier als erfolgreicher Rattenfänger geschundener Seelen, verschiebt die Grenze von Normalität und Wahnsinn nach Belieben, und stiftet zu unbegreiflichen, absurden Taten an.

Ein entflohener, schizophrener Kindsmörder, ein ehrgeiziger Chefarzt, der durch neue Therapien den Tod von vier Patienten in der geschlossenen Abteilung zu verantworten hat, ein trinksüchtiger Anstaltsdirektor der tot aufgefunden wird; Mord? Selbstmord? Unfall? Kommissar Studer begibt sich im Laufe der Ermittlungen in die verwirrende Welt des Irrealen, des nackten Unbewussten. Er tritt ein in Matto’s Reich.

Die Biographie von Friedrich Glauser  (1896 – 1938) liest sich wie ein schlechter

Abenteuerroman. Das Leben von Glauser war geprägt von Ausgrenzung, Auflehnung gegen Normen und Regeln der staatlichen Institutionen, aber auch von jahre-

langer Drogenabhängigkeit. Mehrmals wurde er von der Schule verwiesen – nach diversen Aufenthalten in Internaten landete er in Zürich, wo er in einer Privatschule das Abitur nachholte.

Schnell brach er das folgende Chemiestudium ab und schloss sich der Dadaismusbewegung an. Immer wieder kam er in dieser Zeit mit dem Gesetz in Konflikt.

Schließlich wurde er wegen sozialer Verwahrlosung entmündigt.

Suizidversuche, Drogenkonsum, Entziehungskuren begleiteten ihn die nächsten

Jahre, bis er 1921 nach Frankreich flüchtete und sich der Fremdenlegion anschloss, wo er bereits zwei Jahre später wegen eines Herzleidens entlassen wurde. Nun

begann eine richtige Odyssee durch verschiedene psychiatrische Kliniken. Hier begann er auch zu schreiben und verarbeitete diese Erfahrungen in seinen Romanen. In der Klinik in Münsingen/BE lernte er die Pflegerin Berthe Brendel kennen, die sein Leben in ruhigere Bahnen lenken sollte. Einen Tag vor seiner Hochzeit verstarb

Glauser, am 8. Dezember 1938, 42-jährig, in der Nähe von Genua, an einem Herzinfarkt. Die bekanntesten Romane sind: Der Chinese, Wachtmeister Studer, Krock und Co, der alte Zauberer, Gourrama und Matto regiert.

 

AUFFÜHRUNGSDATEN

14./15. & 20./21./22. September 2017
19:30 LaPoste Visp

 


„Ein Thema über das wir reden müssen. Dringend“ – Johannes Millius im Interview bei Radio Rottu Oberwallis

Ein Beitrag von Sebastian Voide / Radio Rottu Oberwallis:

Das Junge Visper Theater ist aktuell im Endspurt zu seinem zweiten Projekt. Unter der Leitung von Regisseur Johannes Millius geht Ende Mai in Brig ‚Die Schaukel‘ über die Bühne.

Das oberste Ziel ist und bleibt: Das junge Theater, junge Menschen und junge Talente fordern und fördern. Nach den erfolgreichen Aufführungen von ’norway; today‘ im vergangenen Jahr freut sich Johannes Millius, Regisseur des Jungen Visper Theaters, auf die bevorstehenden Aufführungen. „Wir haben schon sehr viel gemacht. Es gibt aber noch einiges zu tun. Wir haben aber eine lange und intensive Phase hinter uns. Ich bin guter Dinge, dass wir im Mai gemeinsam alles gut über die Bühne bringen werden.“ Zur Crew gehören bei der diesjährigen Produktion eine Jungschauspielerin und vier männliche Akteure. Jeder von ihnen mit einer Doppelrolle. Allesamt Oberwalliser.

Das aktuelle Stück ‚Die Schaukel‘ ist ein Gerichtsspiel und stammt aus der Feder der israelischen Autorin Edna Mazya. „Im Mittelpunkt steht eine Vergewaltigung einer Jugendlichen, durch Kameraden aus derselben Schule. Abwechslungsweise handelt die Geschichte im Gerichtssaal und rückblendend auf dem Spielplatz, dem Ort des Geschehens“, erklärt Millius. Das Drama findet im Kellertheater in Brig eine ideale Bühne. Der enge Raum passe zu der eindrücklichen Thematik des Stücks. Wie im letzten Jahr soll auch bei der aktuellen Produktion Milliius‘ Handschrift klar ersichtlich sein. „Das Stück ist gespickt mit eigenen Filmsequenzen, selbst produzierter Musik, aber auch mit klassischen Werken und knallenden Beats“, so Millius. All dies sei zudem in einer minimalistischen Umgebung inszeniert. „Der Text soll für sich sprechen. Bewusst wollen wir keine unnötigen Requisiten und überflüssige Theatralik“, fährt Millius fort. Es sei ein Stück und eine Inszenierung, die sprach- und hilflos machen würden. Ein Thema, welches beeindrucke. „Darüber müssen wir unbedingt reden. Dringend“, so Millius. Es warten noch einige Proben bis zu den fünf Aufführungen vom 11. bis 19. Mai im Briger Kellertheater. Zusätzlich bietet das Junge Visper Theater eine Podiumsdiskussion im Zeughaus Kultur in Glis. Unter dem Titel ‚Opfer. Täter. Recht. Gerechtigkeit.‘ werden sich vier Experten vor Publikum austauschen.

Das Interview zum nachhören HIER


„Matto regiert“ – das neue Stück des Visper Theater

Am 14. & 15. September, sowie vom 20. bis 22. September 2017 führt das Visper Theater unter der Regie von Richard Millius das Theaterstück „Matto regiert“ auf.

Zum Stück

„Matto regiert“ wurde in der Dramatisierung von Barbara Rauch erstmals 2004 bei den Thuner Schlosspielen als Theaterstück aufgeführt. Nicht die Kriminalgeschichte steht im Vordergrund, viel mehr die Befindlichkeit der Menschen. Ihre Angst, ihre Einsamkeit, ihr ausgeliefert sein, ihre Ohnmacht, aber auch ihre Hoffnung – ihre Zuneigung, ihre Wärme und ihre Poesie.

Matto, der Geist des Wahnsinns, regiert in der Heil- und Pflegeanstalt Randlingen und erweist sich hier als erfolgreicher Rattenfänger geschundener Seelen, verschiebt die Grenze von Normalität und Wahnsinn nach Belieben, und stiftet zu unbegreiflichen, absurden Taten an.

Ein entflohener, schizophrener Kindsmörder, ein ehrgeiziger Chefarzt, der durch neue Therapien den Tod von vier Patienten in der geschlossenen Abteilung zu verantworten hat, ein trinksüchtiger Anstaltsdirektor der tot aufgefunden wird; Mord? Selbstmord? Unfall? Kommissar Studer begibt sich im Laufe der Ermittlungen in die verwirrende Welt des Irrealen, des nackten Unbewussten. Er tritt ein in Matto’s Reich.

 

Der Autor

Die Biographie von Friedrich Glauser  (1896 – 1938) liest sich wie ein schlechter Abenteuerroman. Das Leben von Glauser war geprägt von Ausgrenzung, Auflehnung gegen Normen und Regeln der staatlichen Institutionen, aber auch von jahrelanger Drogen-abhängigkeit. Mehrmals wurde er von der Schule verwiesen – nach diversen Aufenthalten in Internaten landete er in Zürich, wo er in einer Privatschule das Abitur nachholte.

Schnell brach er das folgende Chemiestudium ab und schloss sich der Dadaismusbewegung an. Immer wieder kam er in dieser Zeit mit dem Gesetz in Konflikt. Schließlich wurde er wegen sozialer Verwahrlosung entmündigt.

Suizidversuche, Drogenkonsum, Entziehungskuren begleiteten ihn die nächsten Jahre, bis er 1921 nach Frankreich flüchtete und sich der Fremdenlegion anschloss, wo er bereits zwei Jahre später wegen eines Herzleidens entlassen wurde. Nun begann eine richtige Odyssee durch verschiedene psychiatrische Kliniken. Hier begann er auch zu schreiben und verarbeitete diese Erfahrungen in seinen Romanen. In der Klinik in Münsingen /BE lernte er die Pflegerin Berthe Brendel kennen, die sein Leben in ruhigere Bahnen lenken sollte. Einen Tag vor seiner Hochzeit verstarb Glauser, am 8. Dezember 1938, 42-jährig, in der Nähe von Genua, an einem Herzinfarkt. Die bekanntesten Romane sind: Der Chinese, Wachtmeister Studer, Krock und Co, der alte Zauberer, Gourrama und Matto regiert.


Neu: Archiv der Presseberichte

Rund um die Aufführungen der verschiedenen Ensembles des Visper Theaters, wird jeweils auch viel in den lokalen Medien berichtet. Derzeit bereiten wir unser Archiv auf und versuchen dies möglichst vollständig zur Verfügung zu stellen. Fortlaufend wird das Archiv ausgebaut und die Berichte online gestellt.

Derzeit noch lückenhaft, trotzdem spannend – Unser ARCHIV


Buongiorno La Poste Visp!

Aus dem tiefen italienischen Süden – genauer aus Laspezia – haben sich der Sänger Marcello und seine vierköpfige Band „Kiri4“ auf den Weg ins Wallis gemacht.Seit Sonntag sind sie nun in Visp und komplettieren das Team von „Bocca al Lupo“.

Mit Violine, Gitarre, Bass und einer grossen Portion italienischem Gesang im Gepäck probt Kiri4 mittlerweile mit dem Ensemble von „Bocca al Lupo“. Das Quartett untermalt, betont und lässt das italienische Ambiente im Stück aufleben. So fühlt sich der Zuschauer, gefesselt von den Melodien Italiens – schnell entführt, irgendwohin wo eine Mama Pasta auftischt, Oliven wachsen und die Sonne bis tief in die Abendstunden über dem Meer hängt. Bellissima!

Neben den Auftritten in der Produktion „Bocca al Lupo“ nutzt Kiri4 den Aufenthalt im Wallis auch für ein kleines Konzert. Am 20. September 2016 um 18.00 Uhr kann man Kiri4 in Konzertlänge auf dem Campingplatz in Visp geniessen.

Derweil freuen wir uns aber zuerst auf die Premiere von „Bocca al Lupo“ am Donnerstag 15. September 2016 um 19:30 Uhr im La Poste in Visp.

Weitere Aufführungsdaten:

16. September 2016
21. September 2016
22. September 2016
23. September 2016

Die Aufführung beginnt jeweils um 19:30 Uhr und dauert rund 135 Minuten. Tickets sind im Vorverkauf telefonisch 027 948 33 11 oder im Internet HIER erhältlich. Obwohl Tickets auch an der Abendkasse erhältlich sind, empfehlen wir Ihnen wärmstens vom Vorverkauf Gebrauch zu machen.

 


„Än Richtigi Zwätschga“

Wenn Nicole Leiggener als Laura Fruttiger über die Bühne des La Poste in Visp läuft, sieht man in jedem Schritt die Verachtung, die sie gegenüber einiger ihrer Nächsten hegt. Nein, Laura Fruttiger ist kein klassischer Sympathieträger. Und doch – als Zuschauer fühlt man sich ihr trotzdem irgendwie nah, verbunden; ja, man versteht Laura Fruttiger. Denn Hand aufs Herz – Familien können auch ganz schön anstrengend sein.
Von Johannes Millius*
Auf der Bühne stehen drei Tische im Restaurant „Bocca al Lupo“. Ein Familientreffen findet statt. Am Tisch in der Mitte die Gegenwart, am Tisch links die Vergangenheit und am Tisch rechts die Zukunft. Die Rolle der Laura Fruttiger wird von Nicole Leiggener gespielt. Keine Unbekannte auf der Bühne des Visper Theaters. Schon seit mehreren Jahren wirkt sie in verschiedenen Funktionen im Verein mit.
„Aus den Bruchstücken der einzelnen Zeilen ergibt sich eine äusserst komische, aber dramatische und spannende Familiengeschichte“, so Nicole Leiggener. „Der Zuschauer fügt die Abgründe dieser Familie langsam selber zusammen und wird so immer wieder aufs Neue überrascht“.

Begleitet wird das Spiel des Ensembles von der Musikgruppe „Kiri4“ aus dem tiefsten Süden Italiens.

Laura Fruttiger sei „än richtigi Zwätschga“ die in ihrer Ehe und Familie gefangen sei – früh musste sie heiraten und ihr Glück hat sie nie wirklich gefunden, beschreibt Nicole Leiggener ihre Rolle.
In meisterhaft konstruierten Vor- und Rückblenden zeigt das Stück unter der Regie von Bruno A. Zenhäusern und Natalie Rovina eine unschöne Wirklichkeit der Familie. Denn untereinander ist diesen Paaren jedes Gefühl für Takt und Verständnis abgekommen.
Als gut gemeinten Rat würde Nicole Leiggener Laura Fruttiger empfehlen, sich scheiden zu lassen und nach Italien oder Frankreich auszuwandern. Weil eigentlich sei sie ja „ganz en gäbigi“.
Man schaut Laura Fruttiger gerne zu wie sie sich im Konstrukt ihrer Familie bewegt. Mal manipulativ, mal abschätzig, durchaus witzig und trotzdem immer etwas liebenswürdig und bisweilen mitleiderregend wird die Rolle mit fabelhafter Authentizität von Nicole Leiggener gespielt.
Und fügt sich so in ein wahnsinnig stimmiges Ensemble ein. Bocca al Lupo – ein sehens- und hörenswertes Stück, dass das Visper Theater unter der Regie von Bruno A. Zenhäusern und Natalie Rovina am 15. September zur Premiere bringt.

*Johannes Millius ist Vereinsmitglied im VisperTheater und Regisseur beim Jungen Visper Theater und durfte bereits in die Proben von „Bocca al Lupo“ schauen. Seine Familie mag er eigentlich ganz gut leiden


Bocca al Lupo – Die „heisse Phase“ hat begonnen…

Unser Ensemble probt zur Zeit intensiv am Stück „Bocca al Lupo“, dass am 15. September seine Premiere feiert. Unter der Regie von Bruno A. Zenhäusern feilt das ganze Team noch an Feinheiten für die Aufführungen.

Das Stück „Bocca al Lupo“ ist eine humorvolle Abrechnung mit dem vielbeschworenen Segen der Familie. Anhand von drei Paaren, die sich zur Geburtstagsfeier im trauten Kreis der lieben Familie in einem Restaurant zusammenfinden, zeichnet es eine bissigböse Gesellschaftssatire, die wohl vielen die Gelegenheit zum herzlichen Lachen über sich selbst geben dürfte.

Die Eltern, Grrhard und Laura, bilden das Rückgrat des scheinbar so liebenswerten Familienclans. Und zumindest nach aussen besteht kein Zweifel daran, dass Gerhard nicht nur der Boss einer angesehenen Firma, sondern auch seiner Familie ist. Ob Sohn Fabian, den er mit dem sanften Druck unerschütterlichen Familiensinns zwingt, bei seiner Frau Stephanie zu bleiben, oder „Mamas Liebling“ Romeo, dessen neueste Errungenschaft Julia die Party nicht nur wegen ihrer unpassenden Aufmachung zu sprengen droht – sie alle scheint er fest im familiären Griff zu haben. Doch in meisterhaft konstruierten Vor- und Rückblenden zeigt sich, dass die Wirklichkeit ganz anders aussieht, als es zunächst der friedliche Anschein hat. Denn untereinander ist diesen Paaren jedes Gefühl für Takt und Verständnis abhanden gekommen. Mit kleinen Sticheleien, die winzige, aber dauerhafte Wunden setzen, tauscht man nette Bösartigkeiten und artige Gehässigkeiten aus. Und unter dem sorgfältig konstruierten Netz familiärer Verbundenheit und selbstgefälligem Wohlstandsdünkel offenbart sich die Verlogenheit nicht hinterfragter Moral.

 

Team „Bocca al Lupo“:

Regie: Bruno A. Zenhäusern / Natalie Rovina
Dialektfassung: Bruno A. Zenhäusern
Maske: Katja Briggeler
Kostüme: Claudia Pfammatter
Bühneninspizient: Robert Schärer
Bühnenbild/bau: Mike Imseng
Plakat / Photo: Christian Pfammatter
Licht / Technik: La Poste Technik
Werbung / Sponsoren: Richard Millius
Musik: Kiri 4 (IT)
Souffleusen: Hanne Heldner / Corinne Gruber

Spiel:
Richard Millius
Nicole Leiggener
Veit Forstner
Manuela Monnier
Matthias Hildbrand
Enya Pfammatter
Bernhard Bittel
Heinz Zumstein
Patricia Schmidt
Shayenne Imboden
Pascal Guntern

Aufführungsdaten:
15. / 16. / 21. / 22. / 23. September 2016 jeweils um 19:30 Uhr

Vorverkauf:

Telefonisch: 027 948 33 11 oder direkt online HIER

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


Bocco al Lupo

Das Visper Theater führt im September das neue Stück „Bocca al Lupo“ im La Poste in Visp auf. Alles lesenswerte und wichtige zu diesem neuen und topaktuellen Stück findet ihr in diesem Blogbeitrag und auf Facebook werden in Kürze laufend neue Fotos und Hintergrundinformationen zum Stück präsentiert. Viel Spass beim Verfolgen des Projekts…

Inhalt des Stückes

Bocca al Lupo/So ist das Leben versetzt den Zuschauer in ein italienisches Ristorante, in welchem der 45. Geburtstag von Laura gebührend gefeiert werden soll. Aus der leidenschaftlichen Liebe zu ihrem patriarchalischen Mann ist eine „alltägliche, langweilige Partnerschaft“ geworden. So unterschiedlich ihre Söhne sind, so unterschiedlich sind die Beziehungen von Laura zu den beiden. Der Jüngere wird geliebt, der Ältere muss mit der Gefühlskälte und Ablehnung seiner Mutter leben.
Wahrheiten kommen auf den Tisch und die Familienfeier endet in einem Desaster. Das Stück beginnt am Ende der Feier und endet an deren Beginn. Der Autor bricht am Schluß die Einheit der Zeit radikal auf. Das Wissen um die Vergangenheit und die Zukunft der handelnden Personen verändert rückwirkend den Blick des Zuschauers auf das Stück. Auf der Suche nach dem Glück, spüren die Protagonisten nicht, wie nahe sie ihm sind.

Der Autor

Alan Ayckbourn wurde 1939 in London geboren. Ursprünglich war er Schauspieler bevor er zu „Großbritanniens populärstem Gegenwartsdramatiker “ (The Economist)wurde. Seine rund 80 Stücke wurden mehrfach ausgezeichnet, darunter siebenmal mit dem Evening Standard Avard. Übersetzt in über dreißig Sprachen wurden einige seiner Stücke in Frankreich und England auch verfilmt. 1987 wurde er von der Queen zum „Commander of the Order British Empire “ ernannt und  1997 in den Adelsstand berufen.
Einige bekannte Stücke: Alles nur Liebe, Strom aufwärts, Bürgerwehr.DasFestkomite,Heimliche Ängste usw.